Ärzte haben keinen Plan, wie sie ab 2025 arbeiten sollen

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Gesundheitsminister Manuel Frick. (Bild: Nils Vollmar)

Regierung hält die Füße still

In der letzten Session des Jahres hat die Regierung nicht die ersehnte Entscheidung im Tarifbattle zwischen dem Krankenkassenverband (LKV) und der Ärztekammer getroffen. Beide Parteien konnten sich nicht auf einen Taxpunktwert für 2025 einigen. Die Docs wollen 86 Rappen, wie’s in St. Gallen schon läuft, um im Ärztemangel nicht hinterherzuhinken. Die Kassen sagen „No way“, weil die Gesundheitskosten eh schon durch die Decke gehen.

Ungewissheit für die Ärzte

Theoretisch könnten die Ärzte den St. Galler Taxpunktwert anwenden oder sogar einen höheren. Praktisch zahlen die Kassen aber bestimmt nicht einfach jede Rechnung ohne festen Richtwert. Falls die Regierung sich nächstes Jahr noch dazu durchringt, werden die Regeln rückwirkend gelten. Bis dahin sind die Docs in der Schwebe, ohne zu wissen, was ihre Arbeit wirklich bringt.

Spannungen bleiben bestehen

Die Unklarheit sorgt für Stress bei den Ärzten, die am Jahresanfang im Dunkeln tappen. Das ohnehin schon angespannte Verhältnis zwischen LKV und Ärztekammer wird dadurch sicherlich nicht chilliger.

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