Die Regierung von Liechtenstein hat ’n Plan ausgetüftelt, um die Waldverjüngung zu verbessern. Sie zielt darauf ab, die Population von Wildtieren zu regulieren, die den Wald und seine Erneuerung beeinträchtigen. Ohne ’ne ordentliche Waldverjüngung wird’s schwierig, den Wald auf Klimaänderungen vorzubereiten und empfindliche Waldgebiete zu sanieren.
Was steht auf dem Spiel?
Die Regierung hat drei Hauptwildarten im Visier:
- Rehwild: Ziel ist es, den Bestand stabil zu halten. Deshalb sollen 280 Tiere abgeschossen werden.
- Rotwild: Hier liegt der Fokus auf weiblichen Tieren und Kälbern (auch Kahlwild genannt). Mit ’nem geplanten Abschuss von 179 Stück Kahlwild will die Regierung den Bestand reduzieren.
- Gamswild: Hier geht’s darum, die Gebiete mit viel Schutzwald zu entlasten. Es wird also mehr gejagt. Aber auch hier gilt: Nur der Zuwachs soll abgeschöpft werden. Insgesamt sollen 139 Tiere abgeschossen werden.
Wie schon im letzten Jahr wird die staatliche Wildhut mit Jagdgemeinschaften zusammenarbeiten, um koordinierte Reduktionsjagden zu planen und durchzuführen. Das soll im Frühjahr und Herbst passieren. (ikr)
