52 Subventionen killen die Artenvielfalt

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(Bild: Forscher machten in Liechtenstein 52 Subventionen aus

Biodiversität vs. Subventions-Realität

In Liechtenstein läuft aktuell ein ziemlicher Policy-Contradiction-Mode: Offiziell wird Biodiversität gepusht, gleichzeitig fördern gewisse Subventionen genau das Gegenteil. Laut einer Studie des Amts für Umwelt haben «52 Subventionen eine biodiversitätsschädliche Wirkung» – in unterschiedlichem Ausmass. Welche Gelder die Natur tatsächlich boosten, wurde in der Analyse gar nicht erst abgecheckt.

Aktionsplan 2030+ am Start

Mit dem «Aktionsplan Biodiversität 2030+» sollen solche Fehlanreize identifiziert und gefixt werden. Die Studien-Autor:innen liefern dafür konkrete Empfehlungen: von neuen Auflagen mit Biodiversitäts-Fokus bis zur kompletten Abschaffung schädlicher Förderungen. Gleichzeitig gibt es Goal-Conflicts, etwa mit «der Förderung erneuerbarer Energie oder der Einkommenssicherung in der Landwirtschaft». Die Landesverwaltung checkt jetzt, was davon umsetzbar ist; ein Resultat wird bis Ende Jahr erwartet.

Limited Power durch Zollvertrag und EWR

Viele Subventionen hängen am Zollvertrag mit der Schweiz oder an EWR-Regeln. Liechtenstein kann oft nur «die Schweiz auf die Problematik hinweisen». Dort wurden bereits «162 biodiversitätsschädliche Förderungen» identifiziert, während sich sowohl Schweiz als auch EU zwar zu Reformen committed haben, aber bisher wenig passiert ist.

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