45 Jahre Tangente: Ein Kapitel ist vorbei

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Einige der Besucher

Tangente: Von Kunst zur Jazz-Hotspot

1979 öffnete die Tangente in Eschen ihre Türen und bot sowohl Ausstellungen als auch Jazzkonzerte. Ab 2005 fokussierte man sich auf Jazz, und bis heute gibt’s jährlich bis zu 17 Konzerte. Karl Gassner, Gründer, sucht nun einen Nachfolger. Er möchte „jüngere Menschen mit neuen und anderen Ideen“ involvieren. Auch Gastspiele und ein Modell mit mehreren Bookern sind geplant.

Kunst und Kids

Die Tangente startete 1979 auch als Galerie und bot bis 2005 124 Ausstellungen. Zudem gab’s ein Malatelier und eine Kindermalschule. Gassner berichtet von „vielen tollen Erlebnissen mit Kindern“. Auch internationale Kulturaustausche, wie 2002 mit Indonesien, fanden statt.

Jazz-Start und Stars

Seit 1979 organisiert die Tangente Jazzkonzerte. Anfangs belächelt, wurde das Lokal bald zum Treffpunkt für Jazzfans und Musiker, darunter Stars wie Billy Cobham und Branford Marsalis. Gassner betont, dass die Musiker sich hier immer willkommen fühlten.

Sprungbrett für Talente

Liechtensteiner Bands und junge Musiker erhielten durch „Sabotage-Konzerte“ eine Bühne. Selbst in der Corona-Zeit wurden 14 Konzerte organisiert. Insgesamt fanden 628 Jazzkonzerte statt.

Finale und Jubiläum

Karl Gassner plant bis Ende Jahr weiterzumachen. Im Oktober treten Amiira und Karin Ospelt auf. Das letzte Konzert spielt das Klaus Ignatzek Quintett. Am 15. September feiert die Tangente ihr 45-jähriges Jubiläum mit einem großen Fest und musikalischer Umrahmung.

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