Chillt mal, checkt das Drama, das sich in L-Town abgespielt hat. Ein Doc hier hatte einem kränklichen Patienten seine private Handynummer gegeben, für den Notfall, weißt du? An einem Samstag im September 2022, als der Doc off duty war, bekam er einen Anruf von dem Ehemann und der Tochter einer seiner Patientinnen, die in einer ziemlich miesen Verfassung war. Ein paar Stunden später war sie tot und der Doc musste sich mit der Justiz rumschlagen, weil er angeblich etwas mit ihrem Tod zu tun hatte. Die Anschuldigung wegen fahrlässiger Tötung wurde zwar fallen gelassen, aber der Doc bekam Stress, weil er angeblich seinen Bericht über das Gespräch mit der Familie gefälscht hatte. Er wurde zu einer Geldstrafe von 140.000 Franken verdonnert, aber nur 40.000 Franken musste er sofort zahlen, der Rest wurde zur Bewährung ausgesetzt. Der Doc hat aber Berufung eingelegt.
Fighting Back
Der Doc und sein Anwalt haben versucht, das Urteil zu kippen, indem sie betonten, dass der Doc nicht wusste, dass es illegal ist, ein Dokument nachträglich zu ändern. Sie haben auch behauptet, dass die Familie des verstorbenen Patienten abgelehnt hat, ins Krankenhaus zu gehen, obwohl der Doc es vorgeschlagen hat. Die Familie sagt aber, dass das nicht stimmt und dass sie sofort ins Krankenhaus gefahren wären, wenn der Doc es vorgeschlagen hätte.
Not Over Yet
Die Staatsanwältin war nicht überzeugt und hat gesagt, dass die Berufung abgelehnt werden sollte. Sie hat argumentiert, dass die Änderungen, die der Doc vorgenommen hatte, keine Kleinigkeiten waren und dass er hätte wissen müssen, dass die Dokumente in einem Strafverfahren verwendet werden könnten. Schließlich hat das Obergericht entschieden, dass die Berufung abgelehnt wird und das ursprüngliche Urteil bestätigt wird. Der Doc muss also die 40.000 Franken zahlen, und wenn er sich in den nächsten 12 Monaten nichts zuschulden kommen lässt, muss er die restlichen 100.000 Franken nicht zahlen.
