Engagement für Frauenrechte
Gertrud Kohli, eine OG im Fight für Frauenrechte, war in den 1970ern schon am Start. Sie hat Männer und Frauen fürs Frauenstimmrecht überzeugt. Christine Böhmwalder von der Philatelie Liechtenstein hat Kohli gefragt, ob sie bei einer Briefmarke zum 40-jährigen Jubiläum des Frauenstimmrechts mitmachen will.
Kunstwerk mit Message
Kohli hat ein Bild aus 1984 mit dem Titel „Gleichmass – Gleichgewicht“ vorgeschlagen. Das Bild entstand am Tag der Einführung des Frauenstimmrechts in Liechtenstein. Es symbolisiert mit weißen Spuren und einem Kreuz die Wahlfreiheit und Verantwortung jedes Menschen. Die Farben im Bild stehen für verschiedene Bedeutungen, von Kraft über Stille bis hin zu Freude.
Kämpferin von Anfang an
Schon als junge Frau hat Kohli für ihre Rechte gekämpft. Mit 18 reiste sie ohne Money in die USA, um Kunst zu studieren. Zurück in Liechtenstein, verlor sie durch ihre Heirat mit einem Schweizer ihr Bürgerrecht. Das war ein prägendes Erlebnis für sie. Kohli betont, dass Abgrenzung und Diskriminierung viel Leid verursachen.
Kampf um Gleichberechtigung
1973 kehrte sie mit ihrer Familie nach Liechtenstein zurück und musste erneut für ihre Rechte kämpfen. Trotz Widerständen setzte sie sich für Frauenrechte ein, finanzierte ihre Ausbildung selbst und kämpfte für Gleichwertigkeit.
Traum von einer eigenen Briefmarke
Als Künstlerin hatte Kohli es schwer, ohne Connections an Aufträge zu kommen. Ihre männlichen Kollegen hatten es leichter. Kohli hofft, dass noch zu ihren Lebzeiten eines ihrer Werke auf einer Briefmarke erscheint.
