1977 crashte es heftig beim Bergrennen

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Das Bergrennen (rot eingezeichnet) führte über die Schellenbergstrasse. Gestartet wurde auf der Höhe des Steinbruchs

Vom Racing zum Drama

In den 70ern war das Bergrennen Ruggell-Schellenberg ein echter Publikumsmagnet, doch 1977 wurde es Schauplatz einer Tragödie. Walter Kuhnen, ein unlizenzierter Fahrer aus der Schweiz, verunglückte tödlich. Das Event, das jährlich Tausende anlockte, endete abrupt.

Gefährliche Manöver

Kuhnen war in der Kategorie für nichtlizenzierte Fahrer am Start, wo Sicherheitsstandards oft nicht top waren. Zeitzeuge Hans Zech meinte: „Die Strecke war grundsätzlich nicht schwierig zu befahren.“ Doch Kuhnen verlor die Kontrolle, wahrscheinlich durch ein Schlagloch, und crashte heftig gegen einen Baum.

Sicherheitsdebakel

Die Untersuchung ergab, dass Kuhlens Sicherheitsgurte, sogenannte Hosenträgergurte, abgenutzt waren und beim Unfall rissen. Dieser Defekt wurde zum entscheidenden Faktor seines Todes. Die Organisatoren brachen das Rennen ab, und die lizenzierten Fahrer durften nur noch einen verkürzten Lauf absolvieren.

Tragischer Wendepunkt

Der Unfall löste Bestürzung aus und führte zur endgültigen Absage zukünftiger Rennen in Ruggell-Schellenberg. Die Sicherheit im Motorsport rückte in den Fokus, und heute gelten strenge Regeln. Der Unfall von 1977 bleibt ein mahnendes Beispiel für die Risiken des Rennsports.

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