Dreiländereck-Action: Polizei im Chase-Modus
Im Grenzgebiet Schweiz, Liechtenstein und Österreich läuft für Cops der Real-Life-„Fast und Furious“-Modus: Kriminelle switchen easy die Länder, aber für die Polizei wird’s dann juristisch richtig wild. Die Landespolizei Liechtenstein klärt: «Die Rechtsgrundlage für die Nacheile im Dreiländereck ist der Vertrag zwischen dem Fürstentum Liechtenstein, der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Republik Österreich über die grenzüberschreitende polizeiliche Zusammenarbeit, LGBl. 2017 Nr. 186.»
Grenzüberschreitende Verfolgung: Regeln und Real Life
Der trilaterale Vertrag von 2017 regelt die internationalen Verfolgungsjagden down to the detail. Wer wegen „auslieferungsfähiger Straftat“ oder Knast-Ausbruch gejagt wird, darf laut Polizei „ohne vorherige Zustimmung des anderen Staats auch jenseits der Grenze verfolgt werden“. Die Einsatzzentrale im Nachbarland entscheidet, ob’s weitergeht. Festnahme? Dann übernimmt die Polizei des Landes, wo der Bust passiert.
Case Study und Digital Support
2022: Sargans-Heist, Flucht nach Liechtenstein, Verfolgung bis Eschen, drei Täter busted, viele geklaute Handys am Start. Die Polizei feiert: «Der Informationsaustausch zwischen den Einsatzzentralen läuft schnell und unproblematisch.» Der Vertrag regelt auch Data-Exchange, Zugriff auf Datenbanken und erlaubt bei Akut-Gefahr schnellen Support – alles für smoother Cops-Koordination across Borders.
